Die EsenserBürgerInitiative (EBI) verfolgt interessiert die aktuellen Diskussionen und Pressedarstellungen hinsichtlich des angekündigten Rücktritts vom jetzigen Bürgermeister Wilbers zum 31. Mai. Allerdings spielt es aus Sicht der EBI in den aktuellen brenzligen Verfahren der Stadt Esens keinerlei Rolle, was die wahren Gründe sind, sondern nur, dass der Stadtrat handlungsfähig und im Sinne der Esenser Bürgerinnen und Bürger auftritt. Der Rücktritt des Bürgermeisters sollte dabei akzeptiert werden.
Wenn man dann in einer solch ungewöhnlichen Situation, knapp 1 1/2 Jahre vor Ende der Legislaturperiode, aber wenigstens auf einen Neuanfang in der Stadt Esens hofft, dann scheint dieser aktuell schon nicht zu gelingen. Ein Zeichen wäre es doch gewesen bzw. wäre es vor der nächsten Rats-Sitzung immer noch, wenn auch der stv. Bürgermeister, Heiko Willms, ebenfalls SPD, sein Mandat zurückgibt oder aber wenigstens sein Amt zur Verfügung stellt, da er doch maßgeblich eine Einigung in der Misere zur Umgehungstraße verhindert hat und dieses der Stadt Esens und seinen Bürgern teuer zu stehen kommt.
Verwunderlich ist aber auch, dass die SPD schon öffentlich davon ausgeht, dass die von Klaus Wilbers vorgeschlagene Kandidatin bei eigener magerer 1-Stimmen-Mehrheit (gemeinsam mit dem Koalitationspartner) schon jetzt gewählt ist.
Ist das ein guter Start? Nein, denn frühzeitige Gespräche und ein folgender Konsens auf eine evtl. sogar von allen Parteien getragene Kandidatin oder auch einen Kandidaten hätten ein postives Zeichen nach Außen darstellen können. Diese Chance ist verpasst, so die EsenserBürgerInitiative (EBI).